Liebe und so

Selbsterfahrung und Supervision mit Theoriereflexion
Kalender
APG•IPS
Datum
21.11.2020 13:00 - 22.11.2020 17:00
Ort
Praxis Peter F. Schmid
Kurztitel Print
Liebe und so

Beschreibung

 Lieben – Was heißt das eigentlich? Und was ist das eigentlich?

• Die schmerzliche Kluft zwischen Ideal und Wirklichkeit. Gibt es eine Brücke?

• Die Antagonisten — Hass, Gleichgültigkeit, Angst, Eifersucht, Autonomie, Macht, Mitleid, Koketterie ... — als pervertierte Formen von Liebe

Was hat Sex mit Liebe zu tun? Die erotischen und sexuellen Dimensionen von Beziehungen.

• Die personzentrierten Dimensionen: "Bedingungsfreie Wertschätzung" als Form von Liebe? Therapie als "Heilung durch Liebe"? — Die Liebe in der therapeutischen Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn.

Nichts bewegt und beschäftigt uns so wie die Liebe. Von Verliebtheit bis Agape, von Sex bis Eros, von Gernhaben bis UPR (bedingungsfreie Wertschätzung), von Romantik bis Hörigkeit, von Sinnlichkeit bis zur ethischen Haltung, von Freundesliebe (Philia) bis Feindesliebe, von Sympathie bis Caritas, von Elternliebe bis Zuneigung, von Triebhaftigkeit bis zu liebevoller Anerkennung, von Hörigkeit bis Treue (Storge) ... Liebe vermag unser Leben zu bestimmen und es lebenswert erscheinen zu lassen. Sie kann es aber auch auf den Kopf stellen und jegliche Ordnung durcheinander bringen, ja, uns ins Chaos stürzen. Dennoch wissen wir gar nicht so genau, was sie ist – die Liebe.

Wikipedia weiß es: "Nach engerem und verbreitetem Verständnis ist Liebe ein starkes Gefühl, mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person, die den Zweck oder Nutzwert einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt." – Und wie bitte sieht das in Wirklichkeit aus?

In der respektvollen Haltung einer personzentrierten Gruppe ist es möglich, sich auf das bisweilen heikle Thema differenziert einzulassen. Es kann auf verschiedenen Ebenen gearbeitet werden, ganz nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten der TeilnehmerInnen: im Gespräch, durch Arbeit mit dem Körper, durch nonverbale Kommunikation, mit kreativen Mitteln, mittels Aufstellungen u.a.

Und schließlich ist auch noch die Frage zu klären: Heilt der Personzentrierte Ansatz durch Liebe?

Literaturhinweis: 
Schmid, Peter F (2018), “A kind of liking which has strength” (Carl Rogers). Does person-centred therapy facilitate through love?", in: Bazzano Manu (Ed.), Revisioning person-
centred therapy. The theory and practice of a radical paradigm, Milton Parl (Routledge), 192-208

Nähere Info und weitere Literatur: http://pfs-online.at/1/liebe-20.htm

Hinweis:
Das Seminar wird auch zur Fortbildung für PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und SupervisorInnen empfohlen. (Fort- und Weiterbildungsveranstaltung im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministeriums/Fortbildungsverpflichtung).

Für den Fall, dass behördliche Auflagen dies vorschreiben oder es gesundheitlich angeraten erscheint, kann die Veranstaltung online stattfinden. In diesem Fall werden Sie gesondert davon verständigt.

Leitung
Univ.-Doz. HSProf.Mag.Dr. Peter F. Schmid
Zeit
21.-22. November 2020: Samstag 13.00 - 21.00, Sonntag 13.00 - 17.00 h
Kosten
Frühzahlerpreis (bis 21. 8. 2020) 255 EUR, Normalpreis 285 EUR für APG•IPS-Mitglieder bzw. -AusbildungsteilnehmerInnen und für das APG-Propädeutikum; sonst Frühzahler 280 EUR, Normalpreis 310 EUR. Bitte beachten Sie die Teilnahme- und Zahlungsbedingungen auf http://pfs-online.at/1/hinweise.htm .
Anmeldung
• am einfachsten online mit dem Web-Formular http://anmeldung.pfs-online.at • sonst per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! • bzw. telefonisch (+43 699 81513190) oder formlos schriftlich an Peter F. Schmid, 1120 Koflergasse 4. Bitte geben Sie an, für welche Veranstaltung(en) Sie sich anmelden wollen, Ihren Namen, Ihre Adresse, Mailadresse und Telefonnummer. Bitte beachten Sie die Teilnahme- und Zahlungsbedingungen (http://pfs-online.at/1/hinweise.htm)
Voraussetzungen
keine
TeilnehmerInnen
keine Beschränkung
Anrechenbarkeit
16 Arbeitseinheiten • Propädeutikum: Selbsterfahrung oder Praktikumssupervision • Aufnahmeverfahren in die Ausbildungen: Selbsterfahrung • Fachspezifikum: Wahlpflicht Selbsterfahrung, Supervision oder Theorie [Fachspezifikum: AO 2013: a/b/c; frühere AO 1.(a), 2.(b) oder 3.(b) Wahlpflicht; AO 2020: Wahlpflicht-Theorie als Zusatz zum Zertifikatslehrgang] • Gruppenarbeit/-therapie: Wahlpflicht Selbsterfahrung, Supervision oder Theorie • Beratung & Gesprächsführung: Wahlpflicht Selbsterfahrung oder Supervision • LSB: Wahlpflicht Selbsterfahrung oder Supervision • SVOE: Wahlpflicht Selbsterfahrung, Supervision oder Theorie • Fort- & Weiterbildung
Weiterführende Info
http://workshops.pfs-online.at

Standortinformationen

Praxis Peter F. Schmid

1120 Wien, Koflergasse 4